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[ Rückwärts ] [ Inhalt ] [ Vorwärts ] DER BIO-ADAPTERDas letzte Drittel der Verbesserung von Mitteleuropa, Roman beginnt mit dem Abschnitt "notizen zum konzept des bio-adapters, essay", einem sich wissenschaftlich gebenden Aufsatz. Er ist der vorletzte und einzige in sich abgeschlossene Teil des Romans(33). In ihm diskutiert Wiener die philosophischen Grundlagen und implizit das mit diesem einhergehende politische Konzept einer Vorrichtung, die er Bio-Adapter nennt(34). Wiener bietet diesen Aufsatz als Interpretationshilfe für den gesamten Text, aber bei der Benutzung dieses Essays für die Interpretation ist Vorsicht angebracht, denn zuerst muß dieser Vorschlag--wie das ganze Werk--selbst untersucht werden, da dieser Vorschlag schließlich selbst ein Teil des Textes und folglich mit sich selbst zu interpretieren ist. Die von Wiener vorgebrachte Kritik kann und muß auch auf ihn selbst angewandt werden. Der "Essay" beginnt mit einem Motto und einer kurzen Einleitung. Es folgen fünf Abschnitte mit einem Anmerkungsteil als Schluß. Die Abschnitte sind: a) Linguistik und Ontologie, b) Kybernetik für alle, c) Was tun?; d) und e) haben keine Titel. Dem Aufsatz folgt der dazugehörige "appendix a, der bio-adapter"(35), wo es erst um den Adapter selbst geht. In ihm beschreibt Wiener in Umrissen eine futuristische Maschine, die alle Menschheitsprobleme lösen soll und wird. Ein Adapter ist ein Hilfsmittel; es handelt sich dabei meistens um ein technisches Gerät. Wieners Adapter hilft dem Menschen, seine Welterfahrung unendlich auszudehnen, ja diese erst zu ermöglichen. Der Appendix umfaßt ebenfalls fünf Abschnitte: a) Philosophische Ansätze nebst Vorgriffen auf die Systembeschreibung; b) Rudimentäre Systembeschreibung, ferner Mutmaßungen über die Entwicklung des Systems. Fragmente. Einzelne Funktions-Einheiten; c) Zweite Adaptions-Stufe, d) "entfällt"; e) hat keinen Titel. Dieser Textteil ist zu kurz, um mehr als nur eine Skizze zu sein. Es kommt jedoch gar nicht darauf an, ob der Adapter genau im Detail beschrieben und direkt realisierbar ist oder gar gegenwärtig (oder zukünftig) schon realisiert ist, sondern vielmehr auf das dahinterstehende Konzept und ob dieses--selbst wenn in nur entfernt ähnlicher Form--Wirklichkeit werden könnte. Eine meiner Thesen ist, daß das Konzept des Adapters schon heute ansatzweise vorzufinden ist. Ich werde mich bei meiner Diskussion hauptsächlich auf diese zwei Teile über den bio-adapter--"Notizen zum Konzept des Bio-Adapters, Essay" (CXXXIV) und "Appendix A, Der Bio-Adapter" (CLXXV)--konzentrieren, jedoch die gesamte Verbesserung in die Darstellung einbeziehen. [ Rückwärts ] [ Inhalt ] [ Vorwärts ] [ Zum Seitenanfang ] Anmerkungen (33) Laut Martin Lüdkes Rezension sind die Adapter-Abschnitte die wichtigsten Teile des Romans ("Bildungsschutt für Lexikon-Leser", Die Zeit 27. April 1979). Dies sei fürs erste dahingestellt. Ich teile diese Meinung jedoch nicht, da es in dem Roman solche "Ränge" nicht gibt, selbst wenn Wiener diesen Teil explizit als Interpretationshilfe anbietet und daher diesen Anschein erwecken mag. [Zurück] (34) Es ist unklar, von welchen "hinweisen" (CXXXIV), die ihn zum Verfassen des Aufsatzes veranlaßt haben, er spricht. [Zurück] (35) Im folgenden mit "Essay" und "Appendix" abgekürzt. [Zurück] [ Rückwärts ] [ Inhalt ] [ Vorwärts ] [ Zum Seitenanfang ] |